Aufzucht
Welpen aufzuziehen und aufwachsen zu sehen ist etwas ganz Besonderes!
Unsere Welpen wachsen in engem Kontakt mit unserer Familie auf.
Die ersten drei bis vier Wochen (je nach Witterung) verbringen die Welpen in ihrer Welpenkiste, die in einem separaten Teil unseres
Wohnzimmers eingerichtet wird. Alltagsgeräusche, wie Staubsauger, Fernseher, Musik, Küchengerausche oder Klingel sind für sie von Anfang an bekannte Geräusche.
Später, um dem Bewegungsdrang und der Neugierde der Welpen gerecht zu werden, erweitern wir die Welpenkiste und sie haben nun einen direkten Auslauf auf unsere Terrasse, wo sie mit vielen neuen Geräuschen konfrontiert werden.
Haben sie sich erst mal an die neuen Eindrücke gewöhnt, dürfen sie in den Garten gehen, wo viele verschiedene Spielgeräte auf sie warten. Hier knüpfen sie auch erste Kontakte mit den Nachbarn. Wenn die zukünftigen Welpenbesitzer die Welpen nun regelmässig besuchen kommen, können sie sich kennenlernen und aneinander gewöhnen.
Damit die Welpen gut sozialisiert werden, haben wir natürlich auch andere Besucher, wie zum Beispiel ehemalige Schüler und deren Geschwister, die in kleinen Gruppen unternmeiner Aufsicht mit den Welpen spielen dürfen. Auch andere Hunde lernen die Welpen beereitsbei uns kennen.( wie zum Beispiel der schwarzen Labrador meiner Eltern oder Goldies aus einem früheren Wurf)
Vor der Abgabe mit 10 Wochen haben die Welpen auch das Autofahren kennen gelernt, sind bereits mit dem Bus gefahren und haben, wenn möglich kleinere Waldspaziergänge, sowie einen Ausflug in eine Welpenspielgruppe gemacht.
Jetzt kommt die schwierigste Zeit für mich, nämlich die Abgabe der Welpen. Auf der einen Seite freue ich mich darüber, dass die Welpen ein neues liebevolles zu Hause erhalten und viele neue Herausforderungen und Eindrücke erleben dürfen, auf der andern Seite geht immer ein kleiner Teil von mir mit, denn in diesen intensiven 10 Wochen sind mir die Kleinen richtig ans Herz gewachsen. Deshalb freue ich mich immer wieder, wenn ich von Zeit zu Zeit darüber informiert werde, wie es den kleinen "Bäris" (so werden sie bei uns gerufen) geht.
Natürlich stehe ich bei Fragen jeder Zeit zur Verfügung!